Nine Inch Nails in Düsseldorf

•Juni 30, 2009 • Kommentar schreiben

Wuhu! NIN wieder in Deutschland – darauf habe ich mich schon seit Anfang des Jahres gefreut und gestern war endlich der Tag, an dem sie in der Philipshalle in Düsseldorf spielen sollten – einfach genial! : D Anders als vor zwei Jahren in Dortmund, waren diesmal auch mehr Leute da (wobei ich trotzdem bezweifle, dass das Konzert ausverkauft war – schade eigentlich). Dementsprechend ging auch richtig die Post ab.
Doch, wie bei jedem Konzert, hieß es vorher warten. In meinem Fall auch noch ohne Begleitung (weil die sich nämlich schön auf die Tribühne verzogen hat, pöh!). Auf einem Konzert ist man aber glücklicher Weise nie richtig alleine und so gesellte ich mich gleich zu den netten anderen NIN-Fans. An dieser Stelle einen schönen Gruß an Jörg und Dennis aus Diepholz, mit denen ich ein-einhalb sehr nette Stunden verbracht habe, auch, wenn ich bezweifle, dass sie das hier jemals lesen werden… Vor dem Hauptact gab es als Vorgruppe Mew. Kann man sich anhören, auch, wenn der Frontsänger wohl seinen Stimmbruch verpasst hat. Armer Typ.

Und dann war es so weit, Nine Inch Nails betraten die Bühne uuuuund los ging das Gequetsche und Geschubse. Dumm nur, dass alle Menschen um mich herum größer waren als ich! Zwischendurch hatte ich dann auch noch meinen rechten Schuh verloren, auf den ich aber einen Song später wieder zufällig drauf getreten bin. Ich finde, es grenzt an ein Wunder, dass ich ihn so schnell wieder gefunden habe xD Da meine Durchsetzungskraft in Form von Ellbogen und Fingernägeln mir in diesem Fall auch nicht wirklich weiter geholfen hat (ich bin einfach zu klein, verdammt!), habe ich mich aber ziemlich schnell in ruhigere Gefilde am Rande der Bühne zurückgezogen. Dort erwies sich meine größte Schwäche aber auch als größte Stärke. Hier bestätigte sich auch wieder, dass NIN-Fans einfach total sozial und nett sind. Ich habe etwa acht riesengroße (meist typische Metaller) Menschen gefragt, ob ich vor sie dürfte, weil sie viel größer waren als ich. Nur einer verneinte, mit der Begründung, dass er bei seiner Freundin stehen wollte – verständlich. Zum Vergleich: Hätte ich dasselbe auf dem Placebo Konzert gefragt, wäre ich wahrscheinlich noch weiter nach hinten geschubst worden. Die Leute, von denen man es am wenigsten erwartet, sind nun mal einfach die nettesten.
Auf jeden Fall habe ich es auf diese Weise wieder zurück nach vorne geschafft und stand letztendlich an einem Ort, wo ich eine super Sicht hatte und nicht gleichzeitig um meine körperliche Gesundheit bangen musste. Wäre nämlich letzteres der Fall gewesen, hätte ich ja wohl kaum die unheimlich geile Musik genießen können. Um die geht es doch schließlich, gell?

Ich freue mich schon auf’s nächste Mal : )

I, I, I will battle for the sun!

•Juni 4, 2009 • Kommentar schreiben

So erklang es gestern aus hunderten Kehlen, welche zusammen mit mir die Texte der Songs von Placebo auf dem exklusiven 1Live Radiokonzert mitgesungen haben. Exklusiv? Nun ja, so ganz vielleicht nicht, immerhin gehörte auch ich zu denjenigen, welche leider nicht ganz so viel Glück im Gewinnspiel hatten und daher die Tickets einfach beim folgenden Fansale gekauft haben. Dennoch war es schön, solch eine Band mit einem relativ kleinen Publikum zu sehen, wobei ich auch zugeben muss, dass, wenn man vorne stand, nicht unbedingt mitbekommen hat, dass es gar nicht so viele waren. Gedrückt wurde trotzdem ohne Ende xD

Zu der Qualität des Konzertes kann ich eigentlich nur sagen, dass es wirklich spitzenklasse war. Es wurde auch für’s Fernsehen aufgenommen und in 15 Ländern im Radio übertragen…. Vielleicht haben sie sich deswegen ja besonders viel Mühe gegeben ;]

Mah, ich wollte eigentlich viel mehr schreiben, aber irgendwie können Worte sowas einfach nicht einfangen. Traurige Sache, muss ich aber mit leben ^^’

Edit [08.06.] : Gut, nachdem ich nun die ganze Woche über nichts anderes reden kann, als über dieses Konzert dachte ich, füge ich dem doch noch ein bisschen was hinzu.
Also, wie schon gesagt war die Qualität des Konzertes fantastisch. Placebo haben super performed und der einzige Kritikpunkt, den ich an diesem Konzert bemängeln könnte war, dass viele Mädchen es mit dem Gekreische ein wenig übertrieben haben. Nichtsdestotrotz konnten sie dieses geniale Erlebnis für mich nicht schmälern. Ich würde sogar behaupten, dass es das bisher beste Konzert war, welches ich besucht habe, auch, wenn es zugegebener Maßen nicht ganz so viele waren bisher.
Ich meine musikalisch gesehen waren alle Konzerte, auf denen ich war, Top, jedoch gab es da so eine Sache, die ich diesem Konzert, bzw. der Band Placebo hoch anrechne.

Da ich ja größtenteils englische Musik höre, kommen auch die meisten Bands, welche ich mag, aus dem Ausland. Dementsprechend müssen sie (meistens) schon eine gewisse Berühmtheit erlangt haben, um auch hier in Deutschland zu spielen. Das Ergebnis ist, dass man ganz deutlich die Distanz zwischen Musiker und Publikum spürt. Das beste Beispiel dafür ist das Nine Inch Nails Konzert, auf welchem ich vorletztes Jahr war. Die Halle, in der sie spielten war recht klein und noch nicht einmal voll. Man merkte schon, dass NIN in Deutschland nicht gerade die bekannteste Rockband ist, auf die man so stoßen kann…. Naja, auf jeden Fall war das Konzert recht schnell abgehandelt. Trent Reznor und seine Kollegen haben einfach ihre Show abgezogen und sind dann wieder abgehauen. Ohne viele Worte oder Interaktion mit dem Publikum – Aber das ist man ja von NIN ohnehin gewohnt und die Musik macht das auch wieder wett.
Placebo dagegen ist eine Band, welche riesige normalerweise Hallen füllt, und zwar auch hierzulande. Schon alleine durch diese Tatsache wurde das kleine 1Live Radiokonzert mit gerade mal 700 Besuchern zu etwas besonderem. Was mich aber noch mehr fasziniert hat war, wie sich der Frontman Brian Molko immer gefreut hat! Was ich damit meine ist folgendes: Placebo spielt einen Song, das Publikum freut sich riesig und alle applaudieren und hüpfen rum – natürlich. Und Brian Molko fängt an zu grinsen und schaut ins Publikum, als sei es sein erstes Konzert, in welchem sich die Fans ihn bejubeln. Dann ist er zum Kameramann gegangen und hat stolz gerufen “Zeigt die Leute! Zeigt die Leute, wie die abgehen!”. Man hat richtig gesehen, wie er (und auch sein Kollege am Schlagzeug) sich gefreut hat. Und das ganze war irgendwie ansteckend. Einfach toll :]

Aion

•April 16, 2009 • Kommentar schreiben

Heute geht die chinesische Open Beta von Aion zu ende. Und YAY – Ich habe es endlich testen können! Immerhin bis Level 14 bin ich gekommen und nun habe ich meine Impressionen niedergeschrieben:

Aion hat im Grunde nicht vieles, was nicht schon ein anderes MMO aufbieten könnte. Eine Charerstellung, wenn auch eine sehr umfangreiche, eine Auswahl an Klassen, wie es sie schon in allen möglichen Rollenspielen gab, Quests a la „Töte 20 Bären!“, den asiatischen Grafikstil und eine neue, recht klisheehafte Story, mit einer Welt, die zugegebener Maßen, soweit ich weiß, in solch einer Form bisher noch nicht da gewesen ist.
Dafür hat Aion, anders als andere MMO’s, gleich alles zusammen.

Mein Einstieg in Aion war so, wie ich es mir schon in vielen MMO’s gewünscht habe. Einfach.
Man wird nicht sofort von einer riesigen Welt erschlagen, in welcher man in alle Richtungen unendlich weit laufen kann, bis man von einem zu starken Monster platt geschlagen wird. Man steht nicht von Anfang an vor irgendwelchen Entscheidungen, die man treffen muss oder vor einem Händler mit einem riesigen Repertoire an Dingen, von denen man noch gar nicht weiß, wozu sie überhaupt gut sind. Man sieht sich nicht direkt einer scheinbar unlösbaren Aufgabe gegenüber, die es zwanghaft erfordert, sich einen Weggefährten zu suchen, sondern man spielt einfach.
Gut, die Tatsache, dass man einen leichten Einstieg hat, macht Aion noch lange nicht zu etwas Besonderem, ist aber schon einmal der erste positive Aspekt, der mir am Spiel aufgefallen ist.

See

Der zweite ist die Atmosphäre. Die Grafik ist (obwohl man von Singleplayer-Spielen weitaus mehr gewohnt ist) wunderschön, die Welt stimmig, die Klänge passend, fließend. Auch den Soundtrack möchte ich an dieser Stelle loben – Nicht nur super-klisheehafte Fantasy-Mittelalter-Firlefanz-Töne sondern teilweise auch geballte Egitarrenpower, yeah, das rockt! Passt außerdem auch besser zum Setting.

Also laufe ich in bester Stimmung weiter, erledige einige 08/15-Quests und komme schließlich zum ersten Dorf (wohlgemerkt: Man ist nicht von Anfang an in einem Dorf oder einer Stadt!). Hier geht es für meinen werdenden Waldläufer nicht nur weiter mit den Quests, sondern ich habe auch erstmals die Chance, mein gerade erst zusammengespartes Miniatur-Vermögen gegen einige Ausrüstungsgegenstände oder ein größeres Inventar einzutauschen. Letzteres ist übrigens weitaus besser gelöst, als ich es in anderen Spielen erlebt habe. Es ist von Anfang an nicht zu klein und kann bei Bedarf (insg. drei mal) um neun Plätze vergrößert werden. Das kostet natürlich auch einen gewissen Betrag an Kinah (die Währung in Aion), der sich mit jedem Upgrade vervielfacht, was jedoch gewährleistet, dass man den Beutel erst dann vergrößern kann, wenn es dafür auch wirklich an der Zeit ist – gut gemacht!
Weiterhin treffe ich in dem Dorf auch erstmals, neben den normalen Quests, auf Missionen. Diese begleiten einen, wie ein roter Faden, durch alle Levelstufen und vergeben mehr Erfahrungspunkte als gewöhnliche Quests. Man könnte sie also auch als Primärquests bezeichnen, auch, wenn sie nicht (immer) zwingend notwendig sind, um weiter zu kommen.

Abyss

Das Nächste, was mir positiv aufgefallen ist, war die Abwechslung. Die Landschaft verändert sich beim vorankommen stetig. Von einer Hügellandschaft über einen See zu einem Wald. Von da aus ans Meer und zu einem Friedhof. Und das alleine auf der Tutorial-Insel, die von MMO-Spielern liebevoll als Noob Island bezeichnet wird.
Und dann ist es so weit. Das neunte Level ist gemeistert und – oha, ich darf in die Zukunft blicken und sehe meinen Asmodier im Abyss, wo eine Anzahl an NPC’s um ihn herum steht und ihn bejubeln. Er breitet seine Flügel aus und fliegt auf in einen Kampf, den ich sogar selber bestreiten darf und als die Vision zu ende ist, werde ich nach Pandaemonium gebracht, der Hauptstadt der Asmodier.
Mein erster Eindruck der Stadt war: Woah, groß! Aber ich wollte nicht lange bleiben, bin sofort in die nächste Stadt geflüchtet, nur für einen Grund. Ich wollte fliegen!

Altgard

Altgard ist die erste Zone, in welcher man als Asmodier fliegen kann. Ich bin weitaus länger dort geblieben, als ich es eigentlich musste. Manchmal flog eine riesige Walähnliche Kreatur über die kleine Stadt und ich habe beobachtet, wie sie vorbei zog. Leider konnte ich nicht sehr nah an sie heran fliegen.

Kreatur

Manchmal habe ich mich dabei ertappt, einfach über Altgard her zu fliegen, zu landen, um meine Flugzeit wieder aufzufüllen, und weiter zu fliegen. Aion ist zwar nicht das erste Spiel seines Genres, in welchem man fliegen kann, aber ohne Zweifel das ästhetischte. Besonders gut gefiel es mir in der Nacht. Ich war überrascht darüber, dass die Landschaft Nachts so anders aussah, als am Tag. Aber der eigentliche Grund, warum ich die Nacht dem Tag vorzog war, dass man den Turm der Ewigkeit dann in seiner ganzen Pracht sehen konnte.
(Es war unmöglich, den kompletten Turm auf einen Screenshot zu packen, deswegen habe ich es so gut wie möglich zusammengeschnitten…. Man sieht, dass das nicht meine Stärke ist xD)

turmderewigkeit

Letztendlich musste ich mich dann aber doch wieder auf den Weg machen und Altgard verlassen. Der Grund, warum es mir so schwer fiel war, dass es die einzige Gegend war, in welcher ich mit meinem derzeitigen Level fliegen konnte. Den Großteil der Welt muss man offenbar doch zu Fuß erkunden. Nur Gleiten kann man überall.
Obwohl das sehr schade ist, ist es aber dennoch nötig. Was für einen Reiz hätte ein Spiel, in dem man Gefahren einfach umfliegen kann?

Alles in Allem bin ich, nachdem ich die Beta gespielt habe, jetzt wieder sehr optimistisch, was Aion angeht, und freue mich sehr auf das Preview Event in Europa :]

Gamer’s Shoes

•April 6, 2009 • Kommentar schreiben

Wuhu! Ich hatte schon lange Lust, mir ein Paar Chucks zu kaufen und sie selber zu bemalen – Und jetzt habe ich es endlich getan! ^^
Ich finde, dafür, dass ich sowas zum ersten Mal gemacht habe, sind sie mir sehr gut gelungen *stolzsei* :]

Gamer's Shoes

Gamer's Shoes

Duell der Gruselklassiker

•März 29, 2009 • Kommentar schreiben

Gemeint sind Resident Evil und Silent Hill. Von beidem gibt es seit nicht allzu langer Zeit den fünften Teil – und ich wollte mal wissen, wie viel vom alten Gruselfaktor noch übrig geblieben ist.
Im Fall Resident Evil kann ich sagen: Nichts! Es ist rein gar nichts mehr geblieben von der wunderbaren Gruselatmosphäre, die RE einmal auszeichneten, es ist einfach nur noch ein Shooter. Und, nun ja, bei SH5 haben sich die Entwickler immerhin  Mühe gegeben, das gewohnte Silent Hill-Feeling wieder einzufangen.
So viel also schonmal vorweg.

Wer sich ein wenig mit den Spielen auseinandergesetzt hat, der wird wissen, dass Resident Evil 5 überall in den Himmel gelobt wird/wurde, während die Wertungen für Silent Hill eher mäßig waren. Nachdem ich aber nun beides durchgespielt habe, muss ich sagen, dass ich (ganz persönlich natürlich) von RE5 mehr als enttäuscht war. Dass es noch ein wenig “Horror” ist, habe ich nun auch wirklich nicht erwartet, aber dass es nicht einmal wirklich “Survival” hat, ist nun schon etwas merkwürdig. Letztendlich scheint es mir so, als würde man nur für den Namen “Resident Evil” bezahlen, um einen einfachen Third Person Shooter zu bekommen. Ein fantastischer Third Person Shooter, keine Frage! Aber ein Third Person Shooter.
Ich meine, versteht mich nicht falsch: RE5 ist ein tolles Spiel. Es hat ne tolle Grafik, coole Bosse, nettes Leveldesign, geniale Musik und und und. Aber es hat keine Atmosphäre, kaum Story und eben keinen Grusel. Es lebt alleine vom Spaßfaktor, den man zweifellos hat, besonders, wenn man zu zweit im Koop-Modus spielt, aber genau das ist es, was das Spiel auch irgendwie kaputt macht. Wer es lieber alleine spielt, der sollte außerdem eine kleine Menge an Humor eingepackt haben, denn ansonsten ist die dumme KI des Partner-NPCs kaum auszuhalten – ich weiß, wovon ich rede xD

Silent Hill hat sich auch zu einem etwas actionreicheren Titel entwickelt. Nun arbeitete ein amerikanisches Team an dem Titel und dies bekommt man auch während des Games zu spüren. Die Meinungen der Spieler zum neuen Kampfsystem gehen in viele Richtungen – ich persönlich mag es.
Am Anfang des Spiels verstand ich die vielen schlechten Bewertungen, die es einkassieren musste. Irgendwie hatte es keine abwechslung, war gar nicht gruselig und die Gegner doof wie Toastbrot (obwohl ich mich teilweise zugegebener Maßen selber verdammt dumm angestellt habe *gg*). Erst später im Spiel verwandelte es sich immer mehr in das, was man von Silent Hill gewohnt war. Dieser bedrückende SH-Stil, der irgendwie einzigartig ist. Die vielen kranken Dinge, die da vor sich gehen, von denen man denkt, so eine fantasie könne nur einer haben, der in die Klapsmühle eingewiesen werden müsste.
Gut, an dieser Stelle übertreibe ich wohl ein bisschen. Zwar findet man den Silent Hill-Stil wieder, aber dennoch ist er nicht so ausgeprägt, dass ich darüber etwa so schwärmen könnte, wie über die älteren Teile. Desweiteren gibt es eine vielzahl von kleinen Bugs und (Logik-) Fehlern, die den Spielverlauf als solchen zwar nicht stören, aber dennoch negativ auffallen.
Die Story ist hinter den früheren Teilen etwas zurück geblieben. Die Erzählung funktioniert zwar gut, die Geschichte selber ist aber eher etwas einfallslos – das schiebe ich übrigens aufs amerikanische Entwicklerteam ;] Ansonsten fand ich SH5 aber sehr gelungen und war daher positiv überrascht :]

Wer sich bis jetzt noch nicht klar ist, warum ich zwei so unglaublich unterschiedliche Spiele miteinander vergleiche: Es ging mir hierbei vielmehr um die Vergangenheit der beiden Spiele und um die Behauptung, RE sei Survival-Horror ;]

Wahre (In)kompetenz!

•März 20, 2009 • Kommentar schreiben

Puh, lang ist’s her, seit ich meinen letzten Blogeintrag geschrieben habe. Und das, obwohl in der Zwischenzeit so viele Interessante Dinge geschehen sind (die ich aber nich alle schildern werde)! Auf jeden Fall habe ich den ersten Geburtstag meines Blogs am 1.03. verpasst: Herzlichen Glückwunsch nachträglich! ;]

Ansonsten hatte ich recht viel zu tun, was die Schule angeht, daher auch die Überschrift dieses Eintrags…. Schlussendlich habe ich ein recht gutes Gefühl wegen meiner Klausuren, deswegen kann ich heute vollkommen entspannt ins Wochenende durchstarten :]
Letztes Wochenende war ich im Kino im Film “Watchmen”. Fantastischer Film – unbedingt angucken!
Desweiteren besitze ich nun eine PlayStation 3, juhu! Und ja, damit gebe ich gerne an ;]

Sonst noch was? Ah ja: Ich habe mich vor kurzem bei www.Gamingisnotacrime.de angemeldet. Eine sehr schöne Aktion, bei der es darum geht, ein Foto von sich hochzuladen und damit zu zeigen, dass Spiele von jedem gezockt werden. Also schön da anmelden, wer Spiele mag^^

Juht, das war die komprimierte Fassung der Gründe meiner Blogschreibfaulheit. Macht’s guht!

Dracia räumt auf!

•Januar 14, 2009 • 1 Kommentar

DJ Dracia & Co. GmbH präsentiert

eine Entwicklung von DJ Dracia & Co. GmbH

starring Dracias Zimmer

Dracia räumt auf!
eine Dokumentation von Dracia

Gut, ich neige zur Übertreibung. Aber genauso Hirnverbrannt, wie das, was da oben steht, war das, was ich soeben getan habe. Ich habe nicht nur mein Zimmer aufgeräumt, nein, ich habe es auch noch Dokumentiert! Na gut, wer mich kennt, wird wissen: Ich hasse aufräumen!
Klar, ab und zu gehört auch bei mir Aufräumen dazu, aber bei mir heißt es eher: “Schlafsofa zusammenklappen – fertig!”. Doch etwa zwei mal im Jahre packt mich die Aufräumwut und dann wird richtig geputzt. Zumindest so richtig, wie ich das für richtig halte. Ich kenne Leute, die würden immer noch bemängeln, es sehe hier total Chaotisch aus – Aber für meine Verhältnisse ist es wirklich sauber!
Nun, ich möchte euch mal nicht länger auf die Folter spannen: Ich präsentiere euch Dracia räumt auf!


Ich gebe es zu. Die Idee mit der Dokumentation kam mir erst relativ spät, während des Aufräumens, deswegen existiert leider kein Foto davon, wie es direkt vor dem Putzen bei mir aussah… Jedoch habe ich ein etwas älteres Foto gefunden, was es in ETWA darstellen könnte (Anm.: In Wirklichkeit türmte sich doppelt so viel Kram auf den Tischen und den Boden sieht man erst gar nicht.)

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Also habe ich mal losgelegt. Als erstes hielt ich es für clever, mein Schlafsofa einzuräumen und darauf hin habe ich mich jeglichem Zeug zugewendet, was auf dem Boden lag – damit ich Platz hatte, meinen Schreibtisch aufzuräumen, das sah dann so aus:

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Bevor ich mit dem Tisch überhaupt richtig angefangen habe, habe ich meine Tischunterlage herunter genommen, man sah aber noch gaaanz genau, wo sie vorher lag ;]

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Darauf erstmal ne gute Tasse Tee.

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Und so sah er dann nach dem Staubwischen aus:

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Bevor ich mein Zeug wieder auf den Tisch packen konnte, hielt ich es für ratsam, erstmal den Mist aus meinen Blätterhaufen auszusortieren.

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Wahre Kunst (Anm.: Ich war letztens in einem Kunstmuseum, da gab es ein “Kunstwerk” bestehend aus, ich glaube, 600 schwarzen Blättern Papier, die einfach zusammengeknüllt und auf einen Haufen geworfen wurden)

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Und ein fertiger Tisch :D

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Oha, UNTER dem Tisch ist auch noch was!

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Und daneben…

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Soh, zwischendurch auch mal ein paar Fotos von Orten, wo ich (zum Glück) nicht aufräumen musste :P

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(Jah, ich steh’ auf Nagellack)

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Folgendes Bild sieht komplizierter aus, als es ist/war:

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Die Waffen einer Rockqueen:

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Uuuuuuund fertiiig! Ihr beachtet bitte weder den vollen Papierkorb, noch die vergammelten Pflanzen oder das Bettzeug auf’m Stuhl! xD

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Sogar meinen Desktop habe ich aufgeräumt :]

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Und zum Schluss ein sauberer Tisch, weil’s so schön ist:

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Soh, ich hoffe, es hat euch gefallen! Und wenn nicht, ist es mir auch egal – ICH hatte Spaß!
Also, bis zum nächsten Mal ;]

Frohes Neues!

•Januar 1, 2009 • Kommentar schreiben

Jups, das Jahr 2008 ist vorbei und es war für mich ein wirklich wunderbares Jahr, das ich vielleicht sogar ein bisschen vermissen werde. Aber ich bin keine, die der Vergangenheit hinterhertrauert, viel lieber heiße ich das neue Jahr willkommen.

Willkommen 2009!

Prince of Persia – Prodigy

•Dezember 13, 2008 • Kommentar schreiben

Hallöchen zusammen!
Heute habe ich Prince of Persia – Prodigy durchgespielt und direkt mal ‘ne Rezension geschrieben. Viel Spaß damit ;]

Prince of Persia

Man muss sich nur einmal verlaufen und schon ändert sich einfach alles. Eigentlich wollte der Prinz, der in diesem Fall noch nicht einmal ein Prinz ist, nur mit seinem, mit Gold bepackten, Esel nach Hause, um dort sein Leben in Reichtum zu genießen. Aber, wie wir ja wissen, spielt der Zufall, oder gar das Schicksal (sofern man daran glaubt), nie wirklich mit und so gerät er in eine Situation, aus der er sich so schnell nicht mehr befreien kann.
Elika, die Prinzessin der Ahura läuft ihm, im wahrsten Sinne des Wortes, in die Arme und der Prinz sieht sich natürlich dazu gezwungen, ihr zu helfen und so beginnt das Abenteuer – zugunsten des Spielers, also uns!

Das Spiel beginnt so, wie es größtenteils im kompletten Verlauf weiter geht: Man klettert. Das hört sich zuerst ganz und gar nicht beeindruckend an, macht aber riesig Spaß, sofern man sich darauf einlässt. Die Steuerung dabei ist recht einfach gehalten und erfordert es lediglich, den richtigen Knopf zum richtigen Zeitpunkt zu drücken.
Hier kommt auch Elika, die Prinzessin ins Spiel. Als treue Gefährtin begleitet sie den Prinzen als NPC über das ganze Spielgeschehen und hilft einem, wo sie kann. Der Clou an der Sache: Anders, als in den meisten Spielen steht sie als NPC nicht dauernd im Weg oder stirbt einem weg, sondern steht einem tatkräftig zur Seite, wenn man sie braucht. Beispielsweise um über einen Vorsprung zu springen, der für den Prinz alleine zu groß ist. Elika setzt dann ihre Zauberkraft ein, um ihm beim Sprung beizustehen. Gleichzeitig wird sie aber auch zu einem der diskutiertesten Kritikpunkte des Spiels. Da sie den Prinzen immer wieder auffängt, wenn er fällt und ihn auch im Kampf rettet, ist es nicht möglich, zu sterben. Deswegen wird häufig behauptet, PoP sei zu einfach, was in meinem Ermessen allerdings nicht stimmt. Gut, eine Herausforderung stellt das Spiel tatsächlich keinesfalls dar, jedoch halte ich den Schwierigkeitsgrad trotz allem für angemessen, denn, wenn man es genau nimmt, kann man nur in den wenigsten Spielen wirklich sterben. Man hat fast immer eine zweite Chance und muss eben noch einmal von vorne anfangen.
Bei PoP verhält es sich nicht viel anders. Wird man von Elika vor einem Sturz bewahrt, so setzt sie einen an den letzten Punkt ab, wo man noch auf festem Boden stand und darf sich noch einmal ans Klettern versuchen, bis es klappt. Schützt sie einen vor dem Tod durch einen Feind, so regeneriert er seine Lebensenergie. Somit bleibt das Spiel zwar recht einfach, aber nicht einfacher als andere Spiele des Genres.

Das Ziel wird schon ganz am Anfang klar gemacht. Ahriman, der Gott der Dunkelheit, wird aus seinem Gefängnis befreit und verschlingt das Reich seines Bruders, dem Gott des Lichts, Ormazd. Zusammen mit Elika, die die Kraft von Ormazd besitzt, begibt man sich auf den Weg zu den veschiedenen Gebieten des Königreichs, um diese von der Dunkelheit zu reinigen und Ahriman somit wieder zu bannen. Dies stellt sich natürlich nicht als so einfach heraus, denn – wie könnte es auch anders sein? – Ahriman hat seine Schergen, welche sich einem in den Weg stellen.
In PoP gibt es nur Zweikämpfe. Bei denen muss man, wie üblich, den Angriffen des Gegners ausweichen oder sie blocken und, sobald man kann, ihn mit verschiedenen Kombos die Lebenspunkte rausprügeln. Je länger die Kombo, desto größer ist der Schaden, den man verursacht. Zusätzlich kann man auch die Umgebung nutzen, um seinen Feind schneller dahinzuraffen. Einer der Hauptgegner ist sogar ganz und gar unbekämpfbar und kann nur durch Hinzunahme der Umwelt besiegt werden. Viele Gegner tauchen schon auf, bevor man zu ihnen gelangt ist. Kommt man schnell genug zu ihnen, so hat man die Chance, ihnen mit einem Schwertstreich den Gar aus zu machen und einem Kampf somit zu entweichen.

Das Reich, welches man bereist, ist in vier große Gebiete aufgeteilt, die aus jeweils fünf kleineren, fruchtbaren Gebieten bestehen. Um beim Weg dorthin nicht die Orientierung zu verlieren, hat Elika die Fähigkeit, einem durch einen Lichtball, der in die richtige Richtung fliegt, den Weg zu weisen. Praktisch! Jedes der vier Gebiete wird von einem Verdammten beherrscht. Das sind Kreaturen, die ehemals Menschen waren, allerdings ihre Seele an Ahriman gaben, damit dieser ihre Wünsche erfüllt. Und gleichzeitig die Hauptgegner im Spiel.

Obwohl man die Reihenfolge der Gebiete, die man heilt, frei bestimmen kann, bleibt der Ablauf klar gegliedert. Gebiete befreien, Verdammte killen – bam! Hat man ein fruchtbares Gebiet geheilt, so kann man sich zwischen den geheilten Orten teleportieren. Eine Funktion, die praktisch und zeitsparend ist, die ich aber sehr selten in Anspruch genommen hab, da es mir einfach sehr viel Spaß machte, einfach durch die wunderschönen Gebiete zu hüpfen.
Und das ist die Grafik ganz und gar – wunderschön. Wie so oft ist der Look Geschmackssache, jedoch ist sie sehr kunstvoll, fantasiereich und passt einfach wunderbar in das orientalische Setting.

Neben dem normalen Gehüpfe gibt es auch sogenannte Kraftplatten. Von denen gibt es vier verschiedene Typen, die man jeweils freischalten muss, indem man Lichtkeime sammelt, welche man finden kann, sobald man ein Gebiet von der Dunkelheit befreit hat. Hat man einen Kraftplattentyp freigeschaltet, so kann man die jeweiligen Platten benutzen, die es in den Gebieten gibt. Dadurch vollführt man entweder gewaltige Sprünge, rennt, entgegen der Schwerkraft, Wände entlang oder fliegt gar durch die Luft. Letztendlich haben aber alle Platten den selben Effekt: Sie bringen den Prinzen von Punkt A nach Punkt B.
Auch Schalterrätsel fehlen im neuesten Teil von PoP nicht, jedoch gibt es nur sehr wenige und sie sind auch ziemlich leicht zu lösen, wenn man ein wenig nachdenkt. Ich hätte mir ein paar Rätsel mehr gewünscht, als kleine Abwechslung, aber wirklich schlimm ist es auch nicht.

Zum Schluss bleibt noch zu erwähnen, dass es auch einige Extras zum freispielen gibt. Das ist zum einen eine nette Bildergalerie und zum anderen verschiedene Skins, die sich auf den Prinzen und Elika anwenden lassen. So kann man beispielsweise auch als Altair (Assassin’s Creed) mit Jade (Beyond: Good and Evil) im Schlepptau durch die Levels rennen.

Im Allgemeinen besticht Prince of Persia durchaus nicht nur durch die schöne Grafik und Spielwelt, sondern auch durch eine nett erzählte Story, spaßige Hüpfpassagen und ein interessantes, wenn auch nicht besonders umfangreiches Kampf-/Kombosystem. Es ist zwar schnell durchgespielt, macht jedoch (zumindest mir) sogar so viel Spaß, dass man es auch gerne noch ein zweites mal durchspielt. Mir war es das teure Geld auf jeden Fall wert und ich kann es mit einem guten Gewissen weiterempfehlen. Und wer sich nicht so sicher ist, der wartet eben noch ein halbes Jahr. Dann ist es sicher günstiger. ;]

Heute kommt der Prinz zu mir nach Haus’

•Dezember 11, 2008 • Kommentar schreiben

Yeah, endlich ist es so weit! Eine Woche später, als bei den Konsolen, kommt nun auch Prince of Persia: Prodigy für den PC raus. Ich habe es natürlich vorbestellt und hole es mir heute, zusammen mit der Preorder-Box, ab : D Wie auch zur Sands of Time-Trilogie, werde ich es mir hier nicht nehmen lassen, meine Meinung dazu niederzuschreiben.
Bis dahin bin ich erstmal nicht ansprechbar.

Außerdem habe ich grad’ mal den Header wieder auf den alten Style geändert – Es wird ja wieder kühler ;]
Man schaut sich!